Beim Hagener Staudenmarkt haben viele Bürgerinnen und Bürger an unserem SPD-Stand die Gelegenheit genutzt, uns direkt zu sagen, „wo der Schuh drückt“. Auf einer großen begehbaren Gemeindekarte wurden zahlreiche Hinweise, Wünsche und Ideen gesammelt – direkt dort platziert, wo Handlungsbedarf gesehen wird. Die Beteiligung war groß und die Themen vielfältig. 💬

Besonders häufig genannt wurden der Ausbau und die Verbesserung von Rad- und Fußwegen – etwa zwischen Uthlede und Wulsbüttel, in Harrendorf, Dorfhagen oder Richtung Moor. Viele Menschen wünschen sich sichere Wege für den Alltag, bessere Beleuchtung und mehr Verkehrssicherheit durch Tempolimits, Zebrastreifen oder Fußgängerampeln.

Auch Freizeit- und Sportangebote spielten eine große Rolle. Gewünscht wurden unter anderem mehr Aktivitäten für Kinder und Jugendliche, neue Spielgeräte, ein Schwimmbad, Freizeitorte für Jugendliche, eine neue Sporthalle oder sogar eine Ü60-Disco. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig den Menschen gepflegte Sport- und Aufenthaltsflächen sind.

Ein weiteres großes Thema war die Sauberkeit und Infrastruktur in unseren Ortschaften. Genannt wurden mehr Mülleimer und Hundestationen, die Reinigung von Straßenschildern und Grünstreifen, bessere Straßenbeleuchtung sowie die Sanierung von Schlaglöchern und Radwegen. Auch die hohen Müllentsorgungspreise wurden mehrfach kritisiert – verbunden mit der Sorge, dass dadurch illegale Müllentsorgung im Wald zunimmt.

Darüber hinaus gab es viele konkrete Vorschläge für die Entwicklung unserer Dörfer: mehr Möglichkeiten zum Bauen vor Ort, zusätzliche Angebote speziell für Frauen, bessere Ausschilderungen von Kultur- und Landschaftswegen oder neue Mobilitätsangebote wie E-Bike-Stationen und bessere AST-Anbindungen.

Besonders gefreut hat uns auch ein Kommentar auf der Karte: „Wir sind glücklich und es fehlt uns an nichts.“ 😊 Das zeigt: Unsere Gemeinde hat viel Lebensqualität – und gleichzeitig viele Menschen, die sich aktiv mit Ideen und Verbesserungsvorschlägen einbringen möchten.

Als SPD Hagen im Bremischen nehmen wir diese Hinweise ernst. Wir haben angekündigt, die gesammelten Ideen in die Beratungen für unser Kommunalwahlprogramm aufzunehmen – und genau das werden wir tun. Denn gute Kommunalpolitik beginnt damit, zuzuhören.